Tut sich etwas in Aachen?

Tut sich etwas in Aachen?Nachdem Alemannia Aachen unter der Woche bereits vermeldete, dass die Karlsbande ihre Banner nicht mehr im Tivoli-Stadion zeigen dürfe, greift der Verein weiter durch. Solidaritätsbekundungen an Stadionverbotler sind in Aachen ebenfalls unerwünscht. Auch der HoGeSa-Schriftzug ist in Aachen (übrigens auch in weiteren Stadien) offiziell verboten.

„Es ist deutlich geworden, dass es sich bei der „HoGeSa“ um eine gewaltverherrlichende Vereinigung mit ausländerfeindlichen Tendenzen handelt. Daher untersagt die Alemannia diese Symboliken und wird das Verbot in die Stadionordnung aufnehmen“, sagt Alemannia-Geschäftsführer Alexander Mronz.

Der Klub kündigte außerdem eine Zusammenarbeit mit Angelika Ribler vom Institut für SportMediation und KonfliktManagement (Hanau) anstreben. Ribler ist ausgebildete Sportmediatorin und Gewinnerin des Julius-Hirsch-Ehrenpreises 2010. Mit dem Julius-Hirsch-Preis würdigt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) Personen, Initiativen und Vereine, die sich „beispielhaft und unübersehbar für die Unverletzbarkeit der Würde des Menschen und gegen Antisemitismus und Rassismus, für die Vielfalt aller Menschen und für Verständigung und gegen Ausgrenzung von Menschen“ einsetzen.

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