Boris gegen Lotte auf der Bank?

Die Sportfreunde Lotte haben sich den Saisonverlauf vermutlich anders vorgestellt und liegen nach 14 absolvierten Spielen mit nur 18 Punkten gerade einmal auf Platz zwölf in der Regionalliga West. Nach Niederlage Nummer vier trennte man sich nun von Coach Michael Boris.Die Sportfreunde Lotte haben sich den Saisonverlauf vermutlich anders vorgestellt und liegen nach 14 absolvierten Spielen mit nur 18 Punkten gerade einmal auf Platz zwölf in der Regionalliga West. Nach Niederlage Nummer vier trennte man sich nun von Coach Michael Boris, der schon einen neuen Arbeitgeber hat. „Die Sportfreunde Lotte und Coach Michael Boris sind heute gemeinsam übereingekommen, das Trainer-Engagement im gegenseitigen Einvernehmen per sofort zu beenden“, verkündet der Verein kurz und knapp in einer Pressemeldung. Brisant: Noch am gleichen Tag wurden Boris bei seinem Ex-Verein, den Sportfreunden Siegen, als neuer alter Trainer vorgestellt, zuvor musste der erfolglose Matthias Hagner, der am Wochenende den ersten Heimsieg in der laufenden Saison feiern konnte, seinen Platz räumen. Mit nur acht Punkten rangieren die Siegerländer derzeit auf dem vorletzen Rang der West-Regionalliga und taumeln dem Abstieg in die Oberliga entgegen. Diesen Abstieg würde auch Boris mitgehen, der Spielklassen-unabhängig bis 2017 unterschrieb.

Am kommenden Samstag treten die Sportfreunde aus Siegen zunächst in der Regionalliga bei den Namensvettern aus Lotte an. Nach Informationen der Rhein-Zeitung, wird Siegen allerdings vom derzeitigen Co-Trainer Thorsten Seibert betreut. Vor vielen Pfiffen von Seiten der Lotte-Fans müsste Boris allerdings auf jeden Fall keine Angst haben: Nicht einmal 600 Zuschauer schauen sich derzeit die Spiele der Sportfreunde Lotte an. Weniger Fans verzeichnen nur die zweiten Mannschaften von Mönchengladbach, Schalke und Düsseldorf.

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