Football fans against homophobia

Football fans against homophobia

Zu Mario Götze und seiner gewachsenen Umzugs-Bereitschaft dürfte eigentlich alles gesagt sein. Widmen wir uns wieder Fußball-Dingen, die wir direkt beeinflussen können – nämlich das Verhalten in der Kurve. Bereist 40 Szenen hissten den Banner der Aktion „Fußballfans gegen Homophobie“, nun schließt sich die internationale Tour „Football fans against homophobia“ an.

Der Auftakt zur Europa-Tour fand am 19. April 2013 in Zagreb statt. Dort hing das 6 x 1 Meter große Banner mit der Aufschrift „Football fans against homophobia“ in der Kurve des Erstligisten NK Zagreb, für die sogar Wolfsburgs Ivica Olić schon auf Torjagd ging. Ein wenig Glück brachte das Banner schließlich auch, der Vorletzte aus Zagreb holte gegen NK Zadar beim 1-1 immerhin einen Punkt.

„Wir finden es überwältigend, dass wir von den White Angels angefragt wurden. Uns war schnell klar, dass wir das unbedingt unterstützen müssen“, freut sich Christian Rudolph von der Initiative. Denn eigentlich sollte das Banner zunächst in England auf Tour gehen und nun zunächst beim griechischen Amateurfußballverein Proodeutiki Toumpas haltmachen wird.

Anstatt sich im Internet über die zahlreichen wie immer wiederkehrenden Transfers der Wechselwilligen aufzuregen, sollte man auch mal Aktionen wie diese anerkennen und darüber reden. Verdient hat es die Initiative „Fußballfans gegen Homophobie“ allemal – das ist Fakt!

Zur Initiative: „Fußballfans gegen Homophobie“ ist ein bundesweites Netzwerk von Fußballfans aus über 40 Fanszenen und geht auf die Abteilung Aktive Fans des Fußballvereins Tennis Borussia Berlin in Kooperation mit dem Projekt „SOCCER SOUND“ des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg zurück. Die Aktion „Fußballfans gegen Homophobie“ startete im Juni 2011 in Berlin und wandert mit einem großen lila Stadionbanner mit der Aufschrift „Fußballfans gegen Homophobie“ von der 1. Bundesliga bis zur Freizeitliga durch Deutschlands Stadien, um ein Zeichen gegen Homophobie im Fußball zu setzen.

Quelle: fussballfansgegenhomophobie.blogsport.de

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