Aachen: Neuanfang in Regionalliga

Alemannia Aachen: Neuanfang in RegionalligaIn einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz teilten die Verantwortlichen von Alemannia Aachen am Freitag mit, man werde einen Insolvenzantrag stellen. Insgesamt fehlen dem Verein demnach rund zwei Millionen Euro. Die Saison werde allerdings zu Ende gespielt. Danach plant Alemannia Aachen einen Neuanfang in der Regionalliga. Das berichtet unter anderem „Die Welt“.

 An dieser Stelle halte ich es für einen gewagten Schritt, in der derzeitigen Konstellation einen sportlichen Neuanfang in der Regionalliga anzustreben. Wenngleich dort  derzeit der eine oder andere Traditionsverein um die Aufstieg in die dritte Liga kämpft, und auch Alemannia Aachen die Liga durchaus aufwertet, so gerät der Aufstieg aus der vierten Liga zum Glücksspiel. Denn: Die Meister der fünf Regionalligen sowie der zweite aus der mitgliederstärksten Staffel Südwest ermitteln nach der Saison in einer Play-Off-Runde nur drei Aufsteiger von derzeit 92 teilnehmenden Vereinen. Und auch Live-imTV-Spiele, wie zuletzt Oberhausen gegen Fortuna Köln sind nicht an der Tagsordnung

Nun auch beim Verein nachzulesen

Die Regionalliga ist ein finanzielles Pulverfass in dem man als Verein ordentlich investieren muss, um überhaupt eine Möglichkeit zu haben, um den Aufstieg mitspielen zu können. So ist es durchaus fragwürdig ob ein finanziell angeschlagener Fußballclub in einem derartigen Umfeld die nötige Zeit bekommt, um sich neu aufzustellen.

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3 Responses to “Aachen: Neuanfang in Regionalliga”

  1. […] Alemannia Aachen steht vor dem finanziellen wie sportlichen Neuanfang in der vierten Liga. Vielleicht treffen die Alemannen in der kommenden Saison auf einen alten Weggefährten. Dieser wurde vor 32 Jahren in Rumänien geboren und schnürte seine Fußball-Stiefel einst für das Perspektiv-Team 2006. Die Rede ist von Albert Streit, der wohl mit Viktoria Köln in Verhandlungen steht.   […]

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