Wer den Schiedsrichter beschimpft…

Wer den Schiedsrichter beschimpft oder beleidigt, muß mit der Verweisung vom Sportplatz rechnen!  „Wer den Schiedsrichter beschimpft oder beleidigt, muß mit der Verweisung vom Sportplatz rechnen.“ Das Schild dürften eigentlich alle Fußballer kennen. Alle? Nein – im Rahmen der Bundesliga-Relegation trieb es Herr Kobiashwili aus Berlin noch bunter, griff Schiri Stark an – und schaut wohl ein Jahr zu.

Das zumindest entnehme ich der DFB-Homepage. Denn der DFB-Kontrollausschuss hat sich daran gemacht, die Nachwehen des Relegations-Dramas zwischen Düsseldorf und der Hetha aus Berlin aufzuarbeiten. Konkret geht es um die Herren Lewan Kobiaschwili, Thomas Kraft, Christian Lell und Andre Mijatovic sowie Düsseldorfs Andreas Lambertz – der bekanntlich mit einem bengalischen Feuer im Innenraum des Düsseldorfer Stadions fotografiert wurde.

Ein Jahr Sperre für Kobiaschwili?

Fassen wir uns kurz. Der DFB-Kontrollausschuss beantragt gegen Kobiaschwilie eine Sperre von einem Kalender-Jahr – ab dem 16. Mai 2011. Auf der DFB-Webseite steht, der Hertha-Spieler habe Schiedsrichter Stark mit der Faust am Hinterkopf getroffen. Der Rest des Hertha-Pöbels, so will es zumindest der Kontrollausschuss des DFB, soll ebenfalls zuschauen. Konkret wurden beantragt: sechs Meisterschaftsspiele für Lell, unter anderem für das Bespucken von Lukimya-Mulongoti, fünf Spiele Pause für Torhüter Kraft und vier Begegnungen für den Berliner Mijatovic.

Düsseldorfs Feuerteufel Lambertz kostet das bengalische Feuer 5.000 Euro Strafe – außerdem schaut er zwei Meisterschaftsspiele nur zu. Die Strafanträge sind raus und die Spieler müssen nun entscheiden, ob sie diesen Zustimmen. Wenn nicht, geht werden die angefochtenen Anträge einzeln verhandelt.

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