Aus der Traum

Kurz muss gehen„Marco Kurz ist unser Trainer. Und falls sich daran irgendwas ändern sollte, sagen wir Bescheid. Ich würde aber nicht darauf warten“, erklärte Kaiserslautern-Boss Stefan Kuntz noch vor gut einer Woche gegenüber dem Kicker. Etwas mehr als sieben Tage sollte Marco Kurz danach noch Trainer des 1. FC Kaiserslautern sein.

Übergangsweise wird der ehemalige Bundesliga-Torwart Gerry Ehrmann das Amt des Cheftrainers beim Tabellenletzten bekleiden, ehe ein neuer Coach vorgestellt werden soll. „Dieser Schritt fällt uns allen nun sehr schwer, denn Marco Kurz hat sich immer komplett in den Dienst der Sache und des Vereins gestellt. Wir haben mit dem Aufstieg 2010 und dem siebten Tabellenplatz 2011 gemeinsam große Erfolge erzielt. Marco Kurz verdient für seine Arbeit und charakterliche Integrität den höchsten Respekt und Anerkennung. Um aber wirklich jede denkbare Möglichkeit für den Klassenerhalt ausgeschöpft zu haben, müssen wir diesen Weg gehen“, erklärt sich Lauterns Boss Stefan Kuntz nun auf der Webseite des Vereins, nachzulesen auf via fck-bog.de. Dabei wurde eigentlich schon genug gesagt.

Wünschenswert: Weniger Gelaber

Schlussendlich greifen auch am Betzenberg schlussendlich Abstiegskampf-übliche Handlungen und die im Vorfeld getätigten Treueschwüre Richtung Trainer sind mit einem mal nichts mehr wert. Wenngleich Übungsleiter im Zuge des Kampfes um den Klassenverbleib auch künftig ausgetauscht werden, so wünschen sich nicht wenige Fans im Vorfeld schlicht weniger gelaber – zumindest wird davon geträumt.

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