Bremen setzt NPDler vor die Tür

Bremen setzt NPDler vor die TürDer Norddeutsche Fußballklub Werder Bremen gab bekannt, den NPD-Funktionär Jens Pühse aus dem Verein ausgeschlossen zu haben. Pülse war gegen den Ausschluss durch das Präsidium im Juni 2011 angegangen, allerdings hielt der Ehrenrat des Sport-Vereins nun an der Entscheidung fest.

„Wir sind froh, dass unser Ehrenrat den durch das Präsidium entschiedenen Ausschluss bestätigt hat. Durch diese Entscheidung setzen wir als Verein ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus“, wird Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer zitiert. Schon im Sommer 2011 ließ der Verein verlauten, dass eine aktive Mitgliedschaft bei der NPD sich nicht mit den Inhalten der Vereinssatzung von Werder Bremen vereinen lasse.

In einer Stellungnahme des Vereins heisst es außerdem:

Satzungsgemäß fördert Werder Bremen die Funktion des Sports als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sozialen Schichten. Er bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine – unabhängig von Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glaube und sozialer Stellung sowie sexueller Identität – sportliche Heimat. Diese Werte werden insbesondere durch das gute soziale Engagement des Vereins verwirklicht.

 

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