(K)eine Option

(K)eine OptionWenn Ivica Olić den Kollegen vom Kicker in die Blöcke diktiert, dass Wolfsburg für ihn eine Option sei, fragt man sich als Außenstehender aus zweierlei Sicht, was das soll. Warum stänkern und vor allem: Warum nach Wolfsburg?

Natürlich scheint es auf den ersten Blick durchaus löblich, das Herr Olić spielen, sprich: für sein Gehalt etwas leisten will. Aber, aber… Der Kroate fiel praktisch seit dem letzten Sommer aus. Die Verletzungshistorie dieser kurzen Zeit ist lang: Knieprobleme, der Nasenbeinbruch, ein Knorpelschaden im Knie und zuletzt ein Sehnenanriss in der Hüfte warfen die Offensiv-Kraft im Dienste des FC Bayern immer wieder zurüc – bei sieben Einwechslungen gelang dem Stürkmer ein Tor. Und er hat bekanntlich Hunger auf mehr Erfolgserlebnisse.

Wer rettet Wolfsburg?

Sicherlich will Ivica Olić im kommenden Sommer mit der kroatischen Nationalmannschaft an der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine teilnehmen, weswegen Spielpraxis sicherlich nicht schädlich sein kann. Aber um jeden Preis? Man könnte nämlich folgendes Szenario skizzieren:  Olić lässt sich in der Winterpause Richtung Wolfsburg ausleihen und wird in der Rückrunde als gerade genesener Leistungsträger im Abstiegskampf verheizt. So rettet Ivica Olić mit seinen Toren vielleicht den VfL Wolfsburg. Doch kann er dann kaum ausgeruht gen Polen aufbrechen. Miese Perspektive.

Geduld, Herr Olić!

So könnte der Vorschlag lauten: Geduld, Herr Olić. Bayern München nimmt noch an drei Wettbewerben, sodass auch die Kräfte aus der zweiten Reihe häufig gebraucht werden. Selbst ein Mario Gomez hat gelegentlich mit Ladehemmungen zu kämpfne. Olić würde seine Tore machen und könnte ausgeruht und Top-vorbereitet die Europameisterschaft antreten. Man muss auch mal an sich denken. Und nicht unbedingt an den VfL Wolfsburg.

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