Rostock in Wiesbaden nicht für jeden

Am 17. Spieltag bleibt die Gästekurve in Wiesbadender geschlossen. Das legte der DFB fest und straft damit Hansa-Rostock-Fans ab. Damit sich keine Hanseaten in die Brit-Arena verlaufen, gelten für das Spiel strenge Vorschriften.

Derart drastisch ging es noch nie zu; vor einem Drittliga-Spiel. Denn jede Eintrittskarte der Partie des SV Wehen-Wiesbande gegen Hansa Rostock soll personalisiert und nicht übertragbar sein. Besucher, die außerhalb der PLZ-Bereiche 34,35,36,55,56,60,61,62,63,64,65 wohnen oder geboren sind, erhalten am 17. Spieltag keinen Zutritt in die Arena, heißt es in einer Pressemeldung.

Eine PLZ-Karte findet man hier. So merkt man schnell, dass das Spiel eher den süddeutschen Fußballfans vorbehalten ist. Jedem als Hansa Rostock zu identifizierendem Anhänger wird der Zutritt ins Stadion verwehrt. Zuschauer ohne gültigen Ausweis werden laut DFB-Urteil zudem ebenso abgewiesen.

Damit möchte man seitens der Verantwortlichen wohl verhindern, dass sich trotz des Anreiseverbotes Gästefans in der Stadt Wiesbaden oder gar im Stadion aufhalten. Bereits Frühjahr des Jahres wurden die Anhänger des 1. FC Köln mit ähnlichen Sanktionen belegt, was die Fans nicht davon abhielt nach Sinsheim zu reise. Diesmal soll allerdings alles anders laufen.

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