Zwitschern, bloggen, Freunde sein

Neben US-Präsident Obama oder elfgegenelf.de sind auch zahlreiche Fußballvereine im Web-2.0 vertreten. Keine Frage, Social Media liegt im Trend. Mit recht geringem Aufwand können die Vereine direkt mit Fans und potentiellen Sponsoren in Verbindung treten.

So berichtet das Sportmagazin Sportbild in der aktuellen Ausgabe speziell über die Social Media-Nutzung der Bundesligisten. Fakt und irgendwie auch keine Überraschung: Allesamt sind in irgendeiner Form im Web 2.0 vertreten. Interessantes kommt erst zu Tage, schaut man sich die Nutzerzahlen genauer an. Sind die Bayern auch Twitttermeister, hat Wolfsburg die meisten Freunde bei Facebook oder doch Hoffenheim?

Antworten liefert der „Social Media Bundesliga Report 2010“. Die Studie wurde im Rahmen des Projekts „Social Media Monitor 2010“ durchgeführt. Die Untersuchung des Deutschen Instituts für Kommunikation und Recht im Internet der Cologne Business School hat die Fußball-Bundesliga bei Facebook, YouTube und Co. untersucht.

Derby-Tabelle mal anders

So lautet eine durchaus überraschende Antwort: der FC Bayern steigt aus der ersten Liga der sozialen Netzwerke Zumindest, wenn dies überhaupt möglich wäre. Schaut man auf verschiedene Derby-Konstellationen kommt dabei heraus, dass Köln mehr Zuspruch im Web als Borussia Mönchengladbach genießt und Borussia Dortmund mehr Nutzer des Internets begeistert als der FC Schalke 04.

Weiterhin finden die Web 2.0-Auftritte von Werder Bremen und dem 1. FC Köln hohen Anklang. Der Ex-Meister aus Wolfsburg hingegen sollte tunlichst einen „Social-Media-Diego“ verpflichten.

„Social Media nimmt im Sport eine immer wichtigere Rolle ein“, erklärt Marko Pesic, Geschäftsführer der Sportagentur Lumani 10.7. Sein Unternehmen setzt auf das Web 2.0, zum Austausch von Informationen. „Zum Beispiel ist die direkte Kommunikation mit den Fans, Journalisten und Menschen, die sich mit dem Verein oder dem Sportler identifizieren, einfacher und direkter.“

Web-2.0-UEFA-Cup

Auch im Web-2.0-UEFA-Cup, also im europäischen Vergleich müsste der FC Bayern laut der Studie kräftig aufstocken.
Bekannte Vereine wie der AC Mailand, der FC Liverpool, Real Madrid oder der FC Barcelona stehen in der Skala der Beliebtheit weiter vorne.

Fazit: Das Potential, das Social Media für die Vereine birgt, sollte auch genutzt werden.

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Quelle

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