Das war also der 21. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Herr van Nistelroy kam zu seinem ersten “Einsatz” in der höchsten deutschen Spielklasse, Tante Hertha mutiert doch zu “unser Omma” und der BVB aus Dortmund setzt zum Landeanflug an.
Kapitän Kloppo sollte dem Bodenpersonal am besten schnell die aktuellen Spieltags-Koordinaten durchfunken. Zumindest, wenn er verhindern will, dass sein BVB-Bomber erneut am 34. Spieltag in den Klippen des Mittelmaßes zerschellt. Augenzeugen berichten elfgegenelf.de gegenüber, der erste Adler sei bereits auf Augenhöhe gesichtet worden.
Verlässt wir die A40 und stellen fest: Kurz vor Beseitigung eines berühmten Gelsenkichner Dachschadens scheint fix noch das Angst-Gespenst durch die marode Arena gewandelt zu sein. Glaubt man Häuptling Magaths Ausführungen, verloren seine Schalker keinesfalls, weil seine blau-weiß geschmückten Torlos-Krieger nicht in der Lage waren, das Spielgerät in anderthalb Stunden mehrmals im Breisgau-Rechteck einzunetzen, als denn aufgrund mangelnder Technik seitens der veranstaltenden Gremien. Löblich: Der Skalp des Schiedsrichters stand während der allwöchentlichen Diskussionen um die berühmt berüchtigte Tor-Kamera, den Heilsbringer-Chip im Leder-Gewand oder zumindest den Unparteiischen fünf bis neun nicht zur Debatte. Das sah am Montagabend in der Münchner Allianz-Arena bedauerlicher Weise völlig anders aus, also: Danke Schalke!
Lets get ready to Abstiegskampf!
Schauen wir auf die schlechteste Mannschaft, welche es je wagte, den Mannen von „Don Jupp“ einen Punkt (ja, einen ganzen Punkt) abzuluchsen. Gebetsmühlenartig propagierten die GEZ-betrieben Berichterstatter fortan, der Fußballgott schiene besagter „graue Maus“ beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen mehr als wohl gesonnen gewesen zu sein. Wen kümmert, dass ein immerhin Drei-Millionen-Mann Namens Holtby, einst Liebling des Schalker Häuptlings, dem leidenschaftlich spielenden VfL aus Bochum weitere wichtige Impulse geben konnte oder das mit Milos Maric endlich ein Neuzugang einzuschlagen scheint. Torlos-Kiesling und Bahnschranken-Adler geben halt mehr her. Damit hatten sich bis zu letzt an der Castroper Straße alle abgefunden – wehe, die Serie hält. Unter dem Bayerkreuz wäre man mit der Champions-League übrigens sich schon zu frieden heißt es. An der Strobel-Allee auch.
Bis zum nächsten Samstag.
Eure elfgegenelf.de-Redaktion
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Tags: Adler, Bundesliga, BVB, Schalke, VFL
Dieser Eintrag wurde am Freitag, 05. Februar 2010 um 21:33 erstellt und ist abgelegt unter Profis. Mit dem RSS 2.0 Feed kannst du den Antworten zu diesem Artikel folgen. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder einen Trackback von deiner eigenen Seite senden.







